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3.10.2026 | IM MEDIAPARK 7

OPEN HAUS

Wir feiern 50 Jahre auf 5 Etagen.

Ein Tag zum Erleben, Mitmachen und Feiern. Kommt vorbei!

Am 3. Oktober öffnen die Stiftung Kultur und die Stiftung Jugend und Medien der Sparkasse KölnBonn im Mediapark ihre Türen zu einem Aktionstag, um ihr 50-jähriges Bestehen gemeinsam mit den Kölner*innen zu feiern. Eingeladen sind alle, die Lust haben, die Stiftungen kennenzulernen, Kultur zu erleben und dabei selbst aktiv werden möchten. Ganz im Sinne der Gründungsidee ist das Mitmachprogramm ein Geschenk der Stiftungen an alle Kölner Bürger*innen.

PROGRAMM

14:00 – 19:00 Retroraum City - Treff

Ort: EG - Raum 010 | Akademie för uns kölsche Sproch

Retroraum City - Treff

Anlässlich 50 Jahre Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn bauen wir den City Treff von 1976 wieder auf. In orange und braun, mit Wabendesigntapete, Commodore Computer und „Kölsch Tilefon“. Wer sich an die gute alte Zeit erinnern will, ruft das „Kölsch Tilefon“ an. Was war damals los in den wilden 70ern? Worüber sprach man in Köln? Welche Lieder wurden damals gesungen? Was dachten berühmte Menschen über ihre Heimat?

Idee und Produktion: Priska Höflich und Ruth Wolfram
Retroraum Design: Anette Grundmann
Coworking Retroraum: Pawel Krapiez
Technische Umsetzung „Kölsch Tilefon“: Christian Lösekamm
Foto: KI - generiert, 2026

14:00 – 19:00 Ausstellungen geöffnet

Ort: 1. OG Die Photographische Sammlung/Stiftung Kultur, 3. OG Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Ausstellungen geöffnet
14:00 – 19:00 XR Ausstellung: Oneironautica III – V / We are nature

Ort: 3. OG | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

XR Ausstellung: Oneironautica III – V / We are nature

In Kooperation mit dem Moovy Tanzfilmfestival präsentiert das Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln vier VR-Installationen von Laurenz Ulrich und MIREVI sowie eine digitale Choreografie der Künstlerin Anja Neubecker:

Idee und Produktion: Laurenz Ulrich x MIREVI
Inhaltliche Konzeption: Christian Geiger
Entwicklung: Leon Repp, Christian Zimmer, Laurenz Ulrich
Sound Design: Laurenz Ulrich
Consulting: Ivana Družetić-Vogel, Sven Schlötcke

We are nature!
Deutschland 2026, ∞
Konzept und Choreografie: Anja Neubecker

Die VR-Installationen und die digitale Choreografie sind darüber hinaus während der gesamten Laufzeit des Moovy Festivals im Tanzmuseum zu erleben.

14:00 – 19:00 Kreativ mit Medien

Ort: 5. OG - Raum 511 | Stiftung Jugend und Medien

Kreativ mit Medien

Erlebt, was mit Medien alles möglich ist! An abwechslungsreichen Stationen entdeckt ihr spielerisch, was die Stiftung alles mit Medien macht. Ob Games, Robotik, Programmieren, Fotoaktionen oder kleine Quizrunden – kommt vorbei und habt gemeinsam Spaß.

14–19 Uhr, offen für alle.

14:00 – 19:00 Real oder Fake?

Ort: 5. OG - Raum 517 | Stiftung Jugend und Medien

Real oder Fake?

Real oder Fake? Ist das echt – oder mit KI gemacht? In diesem Raum dreht sich alles um Fake News, Deepfakes, generative KI und die Frage, wie wir Bilder, Videos und Informationen im Netz besser einschätzen können. An verschiedenen Stationen könnt ihr ausprobieren, rätseln und entdecken, wie digitale Inhalte entstehen, warum nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick wirkt, und worauf man beim Umgang mit Medien achten kann.

14–19 Uhr, offen für alle.

14:00 – 15:00 Minecraft-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 519 | Stiftung Jugend und Medien

Minecraft-Workshop

Ihr baut zusammen an einer großen Minecraft-Achterbahn in einer gemeinsamen Welt. Stück für Stück entsteht eine spannende Fahrt, die am Ende durch die Geschichte der Stiftung führt – mit Bildern, besonderen Stationen und euren eigenen Ideen. Baut mit, gestaltet kreative Streckenabschnitte und testet gemeinsam, wie sich eure Jubiläums-Achterbahn fährt.

1 Stunde, max. 10 Teilnehmende, 10–16 Jahre.

14:00 – 14:30 Kurzführung durch die Ausstellung „August Sander - Zum 150. Geburtstag“

Ort: 1. OG - Ausstellung | Die Photographische Sammlung

Kurzführung durch die Ausstellung "August Sander - Zum 150. Geburtstag"

In den etwa 30-minütigen Führungen gibt es einen Einblick in das Werk von August Sander (1876–1964). Berühmt für seine Porträtaufnahmen aus den 1920er- und 1930er-Jahren, hat Sander darüber hinaus etwa Landschaften der näheren Umgebung oder auch Ansichten der Stadt Köln photographiert. So ist die Ausstellung auch eine Zeitreise in eine längst vergangene Epoche, in der es viel zu entdecken gibt.

Mit Claudia Schubert, Kuratorin.

Photo: Blick in die Zeit - Alter und Altern im photographischen Portrait, Foto: Marie Laforge, Die Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Köln

14:00 – 19:00 Digitaler Torschuss mit VR-Brille

Ort: 5. OG vor dem runden Aufzug | Stiftung Jugend und Medien

Digitaler Torschuss mit VR-Brille

Erlebe Fußball aus einer neuen Perspektive und tauche mit der VR-Brille direkt ins Spielgeschehen ein. Deine Aktionen werden live auf einem Screen übertragen, sodass alle mitfiebern können. Die Station verbindet digitale Erlebnisse mit unseren Fußballprojekten auf dem Platz und zeigt Fußball einmal ganz anders. Probiere es aus und entdecke Fußball interaktiv und mit jeder Menge Spaß.

14–19 Uhr, offen für alle.

14:30 – 15:30 Kurzfilme 1 „Es wird noch getanzt“

Ort: EG - Raum 020 | Medienkunstvermittlung

Kurzfilme 1 „Es wird noch getanzt“

Rosa
Filmische Neuinszenierung | Belgien 1992 | Regie: Peter Greenaway | Choreografie: Anne Teresa de Keersmaeker | Tänzer: Rosas/Fumiyo Ikeda, Nordine Benchorf | 13' | Dance Screen-Award 1992, Best Camera Re-Work

Auch dramaturgisch ist der Film bemerkenswert: Aus dem zunächst einsamen Tanz Fumiyo Ikedas entwickelt sich die Begegnung mit Nordine Benchorf und schließlich ein intensives Duett. Das Verhältnis der beiden Körper bleibt dabei vieldeutig – es kann als Annäherung, Verführung, Auseinandersetzung oder Machtkampf gelesen werden.

Love Sonnets
Filmische Neuinszenierung | Belgien 1994 | Regie: Thierry De Mey | Choreografie: Michèle-Anne De Mey | Tänzer: Company Michèle-Anne De Mey | Musik: Domenico Scarlatti | 30'

Der Film verbindet sieben „Sonette“, in denen Bewegungen von Liebe, Annäherung und Beziehung erzählen. Prägend und besonders ist die Dramaturgie der Landschaften: Der Film beginnt in der dunklen, industriell geprägten Umgebung der Abraumhalden von Anderlues bei Charleroi und endet in der beinahe unwirklichen weißen Weite der Salzminen von Cardona in Katalonien. Dazwischen begegnen die Tanzenden unterschiedlichen Böden, Farben und Materialien. Die Schauplätze sind damit keine Kulissen, sondern wirken wie Partner der Choreografie.

Le P'tit Bal
Kamera-Choreografie | Frankreich 1993 | Regie/Choreografie: Philippe Decouflé | Tänzer: Pascale Houbin, Philippe Decouflé und Annie Lacour | Musik: französisches Chanson „C'était bien“, gesungen von Bourvil | 3'15'' | Dance Screen 1994, Best Screen Choreography

Zu Bourvils melancholischem Nachkriegschanson „C'était bien“ verwandeln Philippe Decouflé und Pascale Houbin eine verlorene Liebe in ein zärtlich-komisches Spiel aus Händen, Blicken und Mimik. An einem kleinen Tisch im hohen Gras werden Gesten zu Worten, Körper zu Bildern und die Liedzeilen zu einem überraschenden Bilderrätsel. Mal scheint die Kamera zu tanzen, mal überlässt sie den Rhythmus ganz den beiden Körpern. Annie Lacour erscheint mit ihrem Akkordeon als wiederkehrende dritte Figur und gibt dem Film einen zusätzlichen visuellen Takt.

BY THE WAY
Experimental Music Short Film | Deutschland 2024 | Regie: Luise Volkmann & Sofia Ose | Musik: Luise Volkmann, Marie Daniels, Casey Moir, Michael Schiefel | 9'

Drei Stimmen und ein Saxofon radeln durch Köln und verwandeln Pflaster, Kies, Speichen und Stadtgeräusche in eine bewegte Partitur. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang choreografieren Fahrräder, Körper und Kamera ein poetisches Zusammenspiel von Weg, Klang und Bild. „BY THE WAY“ ist ein sinnliches Miniatur-Roadmovie über den Tanz des Unterwegsseins – und über eine leise Form von Liebe: die aufmerksame Zuwendung zur Stadt und zueinander.

14:30 – 16:00 Musikvideo-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 514 | Stiftung Jugend und Medien

Musikvideo-Workshop

In diesem Workshop heißt es: Bühne frei für euch! Zum KI-generierten Jubiläumssong der Stiftung entwickelt ihr coole Bewegungen, kleine Tanzideen und kreative Szenen. Mit Verkleidungs-Accessoires, Tablet und viel Spaß entsteht ein eigener Musikvideo-Clip. Macht mit, probiert euch aus und nehmt am Ende eine besondere Erinnerung an den Jubiläumstag mit nach Hause.

1,5 Stunden, max. 10 Teilnehmende, 8–13 Jahre.

14:30 – 15:00 Großbildkamera-Vorführung

Ort: 2. OG | Die Photographische Sammlung - Studienraum

Großbildkamera-Vorführung

August Sander nutzte sie, Bernd und Hilla Becher nutzten sie: die analoge Großformatkamera auf dem Stativ.

Detailreichtum, Verstellbarkeit und kontemplative Arbeitsabläufe machen sie für viele Photograph*innen auch heute noch zu einem beliebten Werkzeug in der Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie.

Drei halbstündige Vorführungen geben einen kurzen Einblick in die Funktionsweise dieses scheinbar aus der Zeit gefallenen Kameratyps.

Leitung: Frank Breuer, Photokünstler.

Photo: Frank Breuer, 6.9.2008, © Frank Breuer

15:00 – 16:30 Tanzkonzert zum Mittanzen (Friederike Reif + Federolfs Syncopators)

Ort: KOMED-Saal, 1. OG | Deutsches Tanzarchiv Köln

Tanzkonzert zum Mittanzen (Friederike Reif + Federolfs Syncopators)

Listen to the music & dance …

Mit Friederike Reif von TanzBildung erleben Sie über eine performative Vermittlung einen der populärsten Tänze der 1920er Jahre: Anhand der Geschichte und Bewegungen des historisch rekonstruierten, afroamerikanischen Black Bottom Dance sind Sie herzlich eingeladen, durch kulturhistorisch-tanzwissenschaftliche Einblicke in die revolutionären Entwicklungen auf den Tanzflächen der Zeit selbst ins Tanzen zu kommen. Mittanzen ist ohne Vorerfahrung und auch ohne Tanzpartner*in möglich – einfach mitmachen und Freude an der Bewegung entdecken!

Die Federolfs Syncopators bringen anschließend den Klang der 1920er Jahre zurück auf die Bühne – inspiriert von der legendären Jazzformation „Weintraubs Syncopators“ – sei es zum Tanzen oder Zuhören. Fliegende Instrumentenwechsel, Hot-Solistik und spielerischer Bühnenhumor bestimmen den Auftritt – ganz im Geist der europäischen Jazzbands der Zeit. Sie hören Hot Jazz und Schlager der 1920er Jahre – akribische Transkriptionen der Weintraubs, als auch Bearbeitungen originaler Tanzorchester-Arrangements im Stil europäischer Jazzbands wie den Arthur Briggs Savoy Syncops oder den Excellos Five.

Foto: Friederike Reif, TanzBildung © Anton Tal

15:00 – 16:00 Minecraft-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 519 | Stiftung Jugend und Medien

Minecraft-Workshop

Ihr baut zusammen an einer großen Minecraft-Achterbahn in einer gemeinsamen Welt. Stück für Stück entsteht eine spannende Fahrt, die am Ende durch die Geschichte der Stiftung führt – mit Bildern, besonderen Stationen und euren eigenen Ideen. Baut mit, gestaltet kreative Streckenabschnitte und testet gemeinsam, wie sich eure Jubiläums-Achterbahn fährt.

1 Stunde, max. 10 Teilnehmende, 10–16 Jahre.

15:15 – 15:45 Großbildkamera-Vorführung

Ort: 2. OG | Die Photographische Sammlung - Studienraum

Großbildkamera-Vorführung

August Sander nutzte sie, Bernd und Hilla Becher nutzten sie: die analoge Großformatkamera auf dem Stativ.

Detailreichtum, Verstellbarkeit und kontemplative Arbeitsabläufe machen sie für viele Photograph*innen auch heute noch zu einem beliebten Werkzeug in der Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie.

Drei halbstündige Vorführungen geben einen kurzen Einblick in die Funktionsweise dieses scheinbar aus der Zeit gefallenen Kameratyps.

Leitung: Frank Breuer, Photokünstler.

Photo: Frank Breuer, 6.9.2008, © Frank Breuer

15:00 – 15:30 Familienquiz in der Ausstellung „August Sander - Zum 150. Geburtstag“

Ort: 1. OG - Ausstellung | Die Photographische Sammlung

Freut euch auf ein spannendes Quiz rund um die Ausstellung des berühmten Photographen August Sander – jede und jeder kann mitraten, zählen, schätzen und schauen. Und zu gewinnen gibt es auch noch etwas!

Mit Didem Tuncer, Museumspädagogin.

16:00 – 16:30 Großbildkamera-Vorführung

Ort: 2. OG | Die Photographische Sammlung - Studienraum

Großbildkamera-Vorführung

August Sander nutzte sie, Bernd und Hilla Becher nutzten sie: die analoge Großformatkamera auf dem Stativ.

Detailreichtum, Verstellbarkeit und kontemplative Arbeitsabläufe machen sie für viele Photograph*innen auch heute noch zu einem beliebten Werkzeug in der Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie.

Drei halbstündige Vorführungen geben einen kurzen Einblick in die Funktionsweise dieses scheinbar aus der Zeit gefallenen Kameratyps.

Leitung: Frank Breuer, Photokünstler.

Photo: Frank Breuer, 6.9.2008, © Frank Breuer

16:00 – 17:00 Minecraft-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 519 | Stiftung Jugend und Medien

Minecraft-Workshop

Ihr baut zusammen an einer großen Minecraft-Achterbahn in einer gemeinsamen Welt. Stück für Stück entsteht eine spannende Fahrt, die am Ende durch die Geschichte der Stiftung führt – mit Bildern, besonderen Stationen und euren eigenen Ideen. Baut mit, gestaltet kreative Streckenabschnitte und testet gemeinsam, wie sich eure Jubiläums-Achterbahn fährt.

1 Stunde, max. 10 Teilnehmende, 10–16 Jahre.

16:00 – 16:30 Kurzführung durch die Ausstellung „August Sander - Zum 150. Geburtstag“

Ort: 1. OG - Ausstellung | Die Photographische Sammlung

Kurzführung durch die Ausstellung "August Sander - Zum 150. Geburtstag"

In den etwa 30-minütigen Führungen gibt es einen Einblick in das Werk von August Sander (1876–1964). Berühmt für seine Porträtaufnahmen aus den 1920er- und 1930er-Jahren, hat Sander darüber hinaus etwa Landschaften der näheren Umgebung oder auch Ansichten der Stadt Köln photographiert. So ist die Ausstellung auch eine Zeitreise in eine längst vergangene Epoche, in der es viel zu entdecken gibt.

Mit Claudia Schubert, Kuratorin.

Photo: Blick in die Zeit - Alter und Altern im photographischen Portrait, Foto: Marie Laforge, Die Photographische Sammlung/Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Köln

16:00 – 16:20 Kölsche Lesung: „Bürgertelefon Stadt Köln. juten Tach“

Ort: Raum 020 | Akademie för uns kölsche Sproch

Lesung von Schauspielerin Ruth Schiffer.

Gut, dass es Bürgertelefone gibt. Hier kann man sich über Nachbarn beschweren, die zu laut sind oder die Einfahrt blockieren. Hier wird einem geholfen, wenn die Rolltreppe kaputt ist. Man kennt die tückischen Probleme im Alltag, die einem das Leben erschweren. Selbstverständlich gibt es aber für jedes Problem eine kölsche Lösung.

Ruth Schiffer schreibt seit Jahren kölsche Texte, u.a. für die Akademie för uns kölsche Sproch. Ihre Trauerreden auf den Nubbel bei der Stunksitzung sind genauso legendär wie ihre Starnummern über Alice Weidel und Gottesmutter Maria. Ruth Schiffer steht mit ihren Texten für die zeitgemäße Kölsch-Vermittlung der Akademie för uns kölsche Sproch.

16:30 – 18:00 Musikvideo-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 514 | Stiftung Jugend und Medien

Musikvideo-Workshop

In diesem Workshop heißt es: Bühne frei für euch! Zum KI-generierten Jubiläumssong der Stiftung entwickelt ihr coole Bewegungen, kleine Tanzideen und kreative Szenen. Mit Verkleidungs-Accessoires, Tablet und viel Spaß entsteht ein eigener Musikvideo-Clip. Macht mit, probiert euch aus und nehmt am Ende eine besondere Erinnerung an den Jubiläumstag mit nach Hause.

1,5 Stunden, max. 10 Teilnehmende, 8–13 Jahre.

16:30 – 16:50 Kurzfilme 2 „Die Kunst der Kürze“

Ort: EG - Raum 020 | Medienkunstvermittlung

Kurzfilme 2 „Die Kunst der Kürze“

AlieNation (Regie: Laura Lehmus, Deutschland 2014, 6 Min.)

Interviews mit Jugendlichen dienen als Basis für wunderbare Animationen ihrer innerlichen und äußerlichen Befindlichkeiten. Eine rasend komische und dennoch einfühlsame Beobachtung der pubertären Alltagswelt und individueller Eigenheiten.

Bis zum letzten Tropfen (D 2020, Regie: Simon Schnellmann, 6')

Als die Tür zum Behandlungsraum sich öffnet, möchte der Patient am liebsten wieder umkehren. Doch der Infusionsständer, an dem die lebensrettende Flüssigkeit hängt, lässt ihn nicht so einfach gehen. Von nun an passt der Tropf auf den Patienten auf – er pflegt ihn, er beruhigt ihn, er ermuntert ihn.

You and Me (Regie: Karsten Krause, Deutschland 2009, Collage, 4')

Eine Frau geht auf die Kamera ihres Mannes zu – seit vier Jahrzehnten, mit Filmmaterial auf Super 8 gedreht aus dem Archiv der Großeltern von Karsten Krause. Auf der Tonebene setzt Karsten Krause das gesprochene Liebesgedicht „may i feel said he“ von E. E. Cummings dagegen. Ein Manifest vergänglicher Zeit und unvergänglicher Gefühle über das Altern.

New Friends (Regie: David Shrigley, Großbritannien 2006, 1 Min.)

Der britische Künstler David Shrigley steht für Ironie, vorgebliche Naivität, die an Kinderzeichnungen und Cartoons erinnert, gepaart mit einer verblüffenden Stringenz, Dinge auf den Punkt zu bringen.

Megatrick (Regie: Anne Isensee, Deutschland 2017, 1'46'')

Eine kleine Metapher auf das Leben.

17:00 – 18:30 Kurz&Gut: Tanz der Fliegen

Ort: KOMED - Saal, 1. OG | Medienkunstvermittlung / Literatur- und Leseförderung

Kurz&Gut: Tanz der Fliegen

Kurz + Gut: Kurzgeschichte und Kurzfilm. Eine Initiative der Fachbereiche Medienkunst und Literatur der Stiftung Kultur bringt zusammen, was wunderbar zusammenpasst: eine kurze Geschichte und einen Kurzfilm – pointiert, überraschend und mit Tiefgang. Zwei Erzählformen, zwei Perspektiven – eine Korrespondenz.

Die Kurzgeschichte mit #30 Das Gramm: Tanz der Fliegen von Zora del Buono, 19 Gramm Große Pläne, gelesen von Leopold von Verschuer. Und dem Kurzfilm/Tanzfilm Men, UK 1997 | 20' | Regie: Margaret Williams | Choreographie: Victoria Marks | Dance Screen 99 – Award for Best Screen Choreography 1999.

Die Stiftung Kultur wird 50. Anlässlich des Jubiläums zeigen wir ein Programm über das Älterwerden: Plötzlich erzählen Waldos Freunde nur noch von ihren Reisen, vom Golfen, vom Tauchen auf den Seychellen … Waldo plant auch eine Reise, und das seit Jahren: mit seinem restaurierten Stahlboot die Spree entlang, dann die Elbe, die Donau, bis zu dem Ort seiner tiefsten und glücklichsten Kindheitserinnerungen.

Zora del Buono, geboren 1962 in Zürich, ist Architektin, Journalistin und Autorin. Zu ihren bekanntesten Veröffentlichungen zählen Die Marschallin (2020) und der 2024 erschienene Roman Seinetwegen, der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand und mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde.

Leopold von Verschuer, geboren 1961 in Brüssel, ist Theater- und Filmschauspieler, Regisseur und Autor. Er spielte u. a. im Tatort Köln und in Babylon Berlin sowie u. a. am Residenztheater München, Staatstheater Kassel und Theater am Neumarkt Zürich.

www.dasgramm.de
youtube.com/shorts/tS1iJnNPjOM

Der britische Film „Men“ hat sieben Darsteller. Alle sind über 70 Jahre alt. Der Gegensatz zwischen körperlicher Gebrechlichkeit und Charakterstärke steht im Mittelpunkt. Gedreht in den kanadischen Rocky Mountains, verleiht die Kulisse der steilen Gebirgszüge der Vergänglichkeit des Lebens deutlichen Ausdruck. Doch Humor und die Wunder der menschlichen Natur brechen das vergängliche Thema auf und kreieren so eine Hommage an das Leben, die mit dem Dance Screen Award 1999 ausgezeichnet wurde.

17:00 – 18:00 Minecraft-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 519 | Stiftung Jugend und Medien

Minecraft-Workshop

Ihr baut zusammen an einer großen Minecraft-Achterbahn in einer gemeinsamen Welt. Stück für Stück entsteht eine spannende Fahrt, die am Ende durch die Geschichte der Stiftung führt – mit Bildern, besonderen Stationen und euren eigenen Ideen. Baut mit, gestaltet kreative Streckenabschnitte und testet gemeinsam, wie sich eure Jubiläums-Achterbahn fährt.

1 Stunde, max. 10 Teilnehmende, 10–16 Jahre.

17:00 – 17:20 Kölsche Lesung: „Bürgertelefon Stadt Köln. juten Tach“

Ort: Raum 020 | Akademie för uns kölsche Sproch

Lesung von Schauspielerin Ruth Schiffer.

Gut, dass es Bürgertelefone gibt. Hier kann man sich über Nachbarn beschweren, die zu laut sind oder die Einfahrt blockieren. Hier wird einem geholfen, wenn die Rolltreppe kaputt ist. Man kennt die tückischen Probleme im Alltag, die einem das Leben erschweren. Selbstverständlich gibt es aber für jedes Problem eine kölsche Lösung.

Ruth Schiffer schreibt seit Jahren kölsche Texte, u.a. für die Akademie för uns kölsche Sproch. Ihre Trauerreden auf den Nubbel bei der Stunksitzung sind genauso legendär wie ihre Starnummern über Alice Weidel und Gottesmutter Maria. Ruth Schiffer steht mit ihren Texten für die zeitgemäße Kölsch-Vermittlung der Akademie för uns kölsche Sproch.

17:30 – 17:50 Kurzfilme 3 „Im Laufe der Zeit“

Ort: EG - Raum 020 | Medienkunstvermittlung

Kurzfilme 3 „Im Laufe der Zeit“

Himmel wie Seide. Voller Orangen (D 2024, 10', von Betina Kuntzsch, Animationsfilm/Dokumentarfilm)

Im Frühling 1990 – zwischen Mauerfall und Deutscher Einheit – fliegen die ersten Noch-DDR-Bürger nach Mallorca. Mallorca ist ein Sehnsuchtsort für viele Ostdeutsche, bekannt von den bunten Postkarten der Westverwandten. Auf einmal scheint alles möglich. Ein animierter Dokumentarfilm, eine Collage aus Postkarten, Urlaubsfotos und Dokumenten.

The House of Small Cubes (Regie: Kunio Katō, Japan 2008, 12')

In einem kleinen Haus, weit draußen auf dem Meer, sitzt ein alter Mann. Durch eine Tür im Boden fällt ihm seine Pfeife ins Wasser. Es beginnt ein Tauchgang durch die Vergangenheit, bei dem der alte Mann nicht nur seine Pfeife wiederfindet.

18:00 – 19:00 Minecraft-Workshop

Ort: 5. OG - Raum 519 | Stiftung Jugend und Medien

Minecraft-Workshop

Ihr baut zusammen an einer großen Minecraft-Achterbahn in einer gemeinsamen Welt. Stück für Stück entsteht eine spannende Fahrt, die am Ende durch die Geschichte der Stiftung führt – mit Bildern, besonderen Stationen und euren eigenen Ideen. Baut mit, gestaltet kreative Streckenabschnitte und testet gemeinsam, wie sich eure Jubiläums-Achterbahn fährt.

1 Stunde, max. 10 Teilnehmende, 10–16 Jahre.

18:00 – 18:20 Kölsche Lesung: „Bürgertelefon Stadt Köln. juten Tach“

Ort: Raum 020 | Akademie för uns kölsche Sproch

Lesung von Schauspielerin Ruth Schiffer.

Gut, dass es Bürgertelefone gibt. Hier kann man sich über Nachbarn beschweren, die zu laut sind oder die Einfahrt blockieren. Hier wird einem geholfen, wenn die Rolltreppe kaputt ist. Man kennt die tückischen Probleme im Alltag, die einem das Leben erschweren. Selbstverständlich gibt es aber für jedes Problem eine kölsche Lösung.

Ruth Schiffer schreibt seit Jahren kölsche Texte, u.a. für die Akademie för uns kölsche Sproch. Ihre Trauerreden auf den Nubbel bei der Stunksitzung sind genauso legendär wie ihre Starnummern über Alice Weidel und Gottesmutter Maria. Ruth Schiffer steht mit ihren Texten für die zeitgemäße Kölsch-Vermittlung der Akademie för uns kölsche Sproch.

18:30 – 19:00 Getanzte Führung durch das Haus mit Diana Treder

Ort: Startpunkt Deutsches Tanzarchiv Köln, 3. OG

Getanzte Führung durch das Haus mit Diana Treder
18:30 – 18:50 Kurzfilme 4 „Über das Leben“

Ort: EG - Raum 020 | Medienkunstvermittlung

Kurzfilme 4 „Über das Leben“

Alt werden (CH, Regie: Andrea Bürgi, Kurzdoku, 2004, 7')

In diesem facettenreichen und zugleich zarten Porträt dokumentiert die Filmemacherin Andrea Bürgi den Alltag ihrer 80-jährigen Mutter. Neben Auseinandersetzungen mit ihren Vermietern, meditativem Tanzkreis und Geigenspiel spricht diese auch über Momente ihres Lebens, die sie dorthin geführt haben, wo sie nun ist.

KOD COŠKA (CH/SRB 2013, Regie: Corina Schwingruber Ilić / Nikola Ilić, 15')

Ob Bier, Zigaretten oder Margarine, der Dorfkiosk in Sirča hat alles. Er ist der Treffpunkt jener, die nicht auswanderten. Keine Arbeit, kein Geld, dafür viel Humor und Brüderlichkeit.

19:30 – 21:00 Konzert „Knippschaff“

Ort: KOMED-Saal, 1. OG. | Akademie för uns kölsche Sproch

Konzert "Knippschaff"

v.l.n.r.: Anja Held, Dorothee Lückerath, Richard Juretzki, Tanja Krämer, Günther „Bömmel“ Lückerath, Annette Fuchs, Kafi Biermann, Achim Pietzner, Sebastian Juretzki

Die „Knippschaff“ ist in diesem Jahr zu Ehren von Hans Knipps 80. Geburtstag unterwegs. Durch die Bläck Fööss wurde die künstlerische Arbeit von Hans Knipp richtig bekannt. Denn viele seiner Hits hat er gemeinsam mit den Fööss geschrieben. Die kölsche Sprache erlebte dadurch eine Renaissance. Kölsche Hits wie „Unser Stammbaum“, „Langer Samstag en dr City“ oder „Buuredanz“ werden auch heute noch von allen mitgesungen. Der Komponist und Dichter aus Nippes/Mauenheim konnte, wie kein zweiter, kölsche Milieubeschreibungen in Liedform bringen. Auch heute noch achten kölsche Musiker*innen Hans Knipp als Inspirationsquelle für ihre Songs.

Knippschaff
Hans Knipp starb bereits 2011. Seitdem spielt sich die „Knippschaff“ durch Kneipen und Säle der Region und in die Herzen des Publikums. Dabei singen und spielen sie kölsche Evergreens genauso wie weniger bekannte musikalische Perlen aus der Feder des Texters und Komponisten Hans Knipp. Nach ihrem Ausstieg bei den Bläck Fööss sind Bömmel Lückerath und Kafi Biermann feste Mitglieder des Ensembles geworden.

Foto: Die Knippschaff, Foto: Karl Pfleging

Alle Veranstaltungen finden hier statt: Im Mediapark 7, 50670 Köln